CDU Kreisverband Trier-Saarburg
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Archiv
04.07.2006, 15:42 Uhr | CDU-Kreistagsfraktion Trier-Saarburg
CDU-Kreistagsfraktion befürwortet Sanierungskonzept für das Gymnasium Hermeskeil
Keine "Schimmelpilz"-Schule
Trier-Saarburg. Nach Auffassung der CDU-Kreistagsfraktion ist der gestern im Kreisausschuß beschlossene Maßnahmenkatalog aus Sofortmaßnahmen und längerfristig angelegter Generalsanierung die geeignete Vorgehensweise zur Sicherstellung der schulischen Funktionsfähigkeit.

Der von der SPD ins Spiel gebrachte Neubau des Gymnasiums werde bei Gesamtkosten von über 14 Mio. Euro schon an der fehlenden Bereitschaft des Landes zur Förderung scheitern, ist CDU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Müller überzeugt.

Aufgrund der von der Kreisverwaltung im Kreisausschuss vorgelegten Gutachten und Übersichten ist nach Ansicht der CDU-Kreistagsfraktion klar belegbar, dass dem Landkreis als Schulträger des Gymnasiums kein Versäumnis bei der Unterhaltung des Schulgebäudes vorgeworfen werden kann. Vielmehr seien sofort nach Bekanntwerden von Problembereichen im Herbst vergangenen Jahres Sofortmaßnahmen ergriffen worden, um Gefahrenquellen zu beseitigen. Während der kommenden Ferienzeit sollten weitere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden, so dass eine Gesundheitsgefährdung für das kommende Schuljahr auszuschließen sei. "Panikmache ist gegenwärtig völlig unangebracht und schadet nur dem guten Ruf der Schule", so CDU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Müller.

Für eine langfristige bauliche Generalsanierung muss der Landkreis Trier-Saarburg nach überschlägiger Prüfung insgesamt rund 2,9 Mio. Euro bereitstellen. Darüber wird auf Empfehlung des Kreisausschusses der Kreistag zu entscheiden haben. "Wir sind dafür, alle notwendigen baulichen Sanierungsschritte zügig zu gehen, um den Schulstandort Hermeskeil in vollem Umfang zu sichern", so Rudolf Müller für die CDU-Fraktion. Er forderte von Land, sich in diesem Fall durch eine Förderung an den Kosten der Generalsanierung zu beteiligen, da ein Versäumnis bei der Unterhaltung nicht vorliege. Zugleich erwarte man vom Land eine baldige klare Aussage dazu, ob gegebenenfalls ein Neubau als förderungsfähig anerkannt werden könnte.