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Neuigkeiten
19.10.2012, 11:52 Uhr | Sven Stieffenhofer
Junge CDA gründet Landesverband
Vorstand gewählt / Vorsitzender Aljoscha Schmidt: Volksparteien leben von ihrer Vielfältigkeit,
 CDU und CDA stärken/Schwerpunkte Arbeit, Ausbildung und Gesundheit

Der Nachwuchs des sozialen Flügels der CDU, die Junge Christlich Demokratische ARbeitnehmerschaft (CDA) hat einen Landesverband gegründet.
Mainz. -

Vorsitzender ist Aljoscha Schmidt. Der 21-jährige Politik- und VWL-Student 
(drittes Semester) aus Heimbach (Kreis Birkenfeld) wurde mit 80% der abgegebenen Stimmen in der CDU-Landesgeschäftsstelle gewählt. „Eine Volkspartei lebt von ihrer Vielfältigkeit!“, sagte Schmidt, der auch dafür warb, sich jungen Bürgern mehr zu öffnen, um CDU und CDA zu stärken.
Stellvertretender Vorsitzender wurde Arne Pettermann . Der 27-jährige
Bechtheimer, der gerade sein Politik- und Geschichtsstudium abgeschlossen hat, hatte dazu beigetragen, dass der Landesverband gegründet werden konnte; er hatte ein Jahr lang vorbereitende Arbeitstreffen begleitet und zum Thesenpapiere beigetragen. Allein während der Vorbereitung seien neun Mitglieder beigetreten, berichtete er. Auch er machte sich stark dafür, dass die Parteiflügel in der CDU „gleich stark sein sollen“. Pettermann war ebenso als Vorsitzender angetreten. Nachdem er bei der Wahl gegen Schmidt unterlag, versprach man sich dennoch gegenseitig: „Wir werden zusammenarbeiten“.
Beide verfügen über politische Erfahrung: Schmidt ist stellvertretender
Kreisvorsitzender der Jungen Union und aktiv im CDU-Gemeindeverband;
Pettermann ist seit acht Jahren Mitglied in der CDU und aktiv auch auf
Kreis und VG-Ebene.

Sven Stieffenhofer aus Rascheid (Kreis Trier-Saarburg), der entscheidend zur Neugründung beigetragen hat, wurde ebenfalls zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt.
“Mit diesem Verband können wir in Zukunft einiges bewegen”, so Johannes Gräber (Kreis Trier-Saarburg), der als Landesgeschäftsführer den Geschäftsführenden Vorstand vervollständigt.

Ebenso zum Vorstand gehören als Beisitzer Katharina Jaschinski (Kreis Alzey-Worms), Sven Adamczewski (Neuwied), Benjamin Schleier (Kreis Trier-Saarburg), Agnes Chudy (Rhein-Hunsrück-Kreis), Stefan Mai (Kreis Trier-Saarburg), Hesham M. Said (Trier), Jens Münster (Kreis Cochem-Zell) und Damian Hötger (Kreis Birkenfeld).

CDA-Landesvorsitzender Bardo Kraus lobte: „Wir können mit der Jungen
CDA einen großen Sprung in die Zukunft machen“. Auch die beiden
CDA-Bezirksvorsitzenden Adolf Kessel (Rheinhessen-Pfalz) und Sascha
Kohlmann (Trier) gratulierten. Kessel sagte: „Je mehr wir sind, desto
stärker ist unser Gewicht“. Er verglich die Junge CDA mit den
Jugendfeuerwehren, die einst belächelt worden seien und heute so wichtig
für deren Nachwuchs seien.
Mit-Initiator Kohlmann freute sich: „Ich bin stolz, das wir es geschafft haben!“.
In einem Brief machte auch CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner Mut: Die CDA
habe die CDU stets bereichert, sei ein „wertvolles Korrektiv“ und gewinne an
Bedeutung. „Angesichts starken Wettbewerbs müssen wir immer wieder
Arbeitsbedingungen überprüfen“.
Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel zollte der Gründungsversammlung ebenfalls schriftlich seinen Respekt: „Ohne die Stimmen der Arbeitnehmer werden wir keine Wahlen gewinnen“. Der Bundesvorsitzende der Jungen CDA, Dennis Radtke, versicherte schriftlich Unterstützung, ebenso der Landesvorsitzende der Jungen CDA Baden-Württemberg, Manfred Benedikter. Dieser wünschte sich „piffige Aktionen“, die anstecken und den „Menschen in den Mittelpunkt“ rücken. Gäste des
Landesverbands der Jungen CDA aus dem Saarland waren sogar persönlich angereist. Die dortige Stellvertretende Landesvorsitzende Aline Pinter wünschte viel Erfolg und lieferte gleich erste Ideen für Aktionen.
Das Thesenpapier wurde einstimmig verabschiedet. Es behandelt
die Themen Ausbildung (deren Bedeutung auch gegenüber
dem Studium wieder angehoben werden soll), Arbeit (für die ein
leistungsbezogener, aber lebenswerter Lohn gefordert wird), sowie
„Gesundheitssystem und Pflege“ (Tenor: Mehr Pfleger, statt nur
mehr Geld sowie mehr Einfluss der Gewerkschaft). Eine Frauenquote lehnt die Junge CDA ab, weil sie diese als Bevormundung ansieht. Es gelte stattdessen den „Willen zu Leistung hervorzuheben“. Die Treffen und
Sitzungen sollen allen Mitgliedern offen stehen.



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