19.01.2018 20:27
 Startseite   Kontakt 
Impressum   
 CDU Kreisverband Trier-Saarburg
 





Neuigkeiten
01.04.2013, 15:35 Uhr
Bernhard Henter MdL: Ministerpräsidentin Dreyer lässt Region Trier im Stich!

Der Beschluss der Rot/Grünen Landesregierung  endlich den Lückenschluss der A 1 realisieren begrüßt der  CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Henter ausdrücklich.

Jedoch sei die Entscheidung der Landesregierung, die West- und Nordumfahrung Trier nicht für den Bundesverkehrswegeplan 2015 bis 2025 anzumelden, stelle einen schweren Schlag gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Region Trier dar, kritisiert der Konzer Abgeordnete Bernhard Henter die rot/grüne Landesregierung in aller Schärfe.

Bei dieser „ideologisch gefärbten Entscheidung“ der rot/grünen Landesregierung handele es sich um eine klassische Verweigerungshaltung. Hiermit zeige die Landesregierung in aller Deutlichkeit, wie wenig ihr die Interessen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier und der gesamten Trierer Region am Herzen lägen. Besonders enttäuscht zeigt sich der CDU-Abgeordnete über die Haltung der neuen Ministerpräsidentin Dreyer, die es offensichtlich nicht geschafft habe, die für die Trierer Region so wichtigen Verkehrsvorhaben gegenüber der „grünen Ideologie“ durchzusetzen.

„Was ist von einer, von der neunen Ministerpräsidentin angekündigten Transparenz und Einbindung der Bürger zu halten, wenn dann im Hinterzimmer ein derartiger „Kuhhandel“ abgeschlossen wird, der die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg verkehrspolitisch quasi aufs Abstellgeleis stellt, fragt sich der Konzer CDU-Abgeordnete Bernhard Henter? Noch im vergangenen Jahre habe Dreyer erklärt, das Verkehrskonzept für die Region Trier genieße eine hohe Priorität in der Landesregierung. Die Verkehrsbelastung in Stadt und Umland sei enorm. Die Ergebnisse der im Frühjahr 2013 vorliegenden Verkehrsstudie sollten bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans berücksichtigt werden. Aber wo bleibt diese Verkehrsstudie? Wurde sie ebenfalls nur im Hinterzimmer offengelegt und warum wurde sie nicht öffentlich vorgestellt, fragt sich Henter.

Und wie sieht es mit der Glaubwürdigkeit der Landesregierung aus, wenn der zuständige Ressortminister Roger Lewenz in der Beantwortung einer Kleinen Anfrage des Abgeordneten zu dieser Verkehrsthematik noch vor wenigen Tagen ankündigt, das Land sehe auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit vor und bei der weiteren Abstimmung im Rahmen der Vorhabenanmeldung werde festgelegt, in welcher Form diese erfolgen soll. Auch hier, so Henter, werde die Diskrepanz zwischen Aussagen und Handeln offensichtlich.

Es könne nicht oft genug betont werden, so Henter, dass Trier und die gesamte Region die Westumfahrung Trier/Moselaufstieg brauche, für:

·         die alltäglichen Pendlerströme nach und von Luxemburg

·         die verkehrsmäßige Erschließung der Saarburger/Konzer Region (Anschluss an das überregionale Verkehrsnetz)

·          die verkehrsmäßige Erschließung des Gewerbegebietes Trier-Euren/Trier-West

·         Wir brauchen sowohl den Moselaufstieg als auch die Nordumfahrung Trier zur verkehrsmäßigen Entlastung und Vermeidung von Staus im Trierer Tal als auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Trier, die durch den starken Durchgangsverkehr übermäßig den Immissionen ausgesetzt sind.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Henter hofft nunmehr, dass sich in der Trierer Region heftiger Widerstand gegen diese unsinnige und ideologische Entscheidung gegen die hiesige Region erhebt und damit der Ministerpräsidentin und der rot/grünen Landesregierung klargemacht wird, dass man sich in Mainz nicht so an der Region versündigen kann.



Termine
News-Ticker
CDU Landesverband
Rheinland-Pfalz
Ticker der
CDU Deutschlands
 
   
0.32 sec.